Herkunft und Geschichte
Das LAB-Profile beruht auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen einer Gruppe von Studenten, die um 1978 in San Francisco das Internationalen Trainingszentrum für NLP bildeten und ihre Studien zu den NLP Metaprogrammen durchführte. Die Gruppe umfasste Leslie Cameron (Bandler), und – als Studenten des Institutes – Ross M. Stewart und Rodger Bailey.
Ross M. Steward und Rodger C. Bailey begannen 1982 die Metaprogramme in ihrer Firma Biodata Inc. unter dem Namen IPU-Profil zu kommerzialisieren. Laut einem Artikel im „Dallas Magazin“ vom Dezember 1983 war Ross Steward damals Vizepräsident von Biodata und der Forschungsdirektor der Versuchsreihe. Einer der ersten Kunden waren die Southwest Airlines, die das LAB-Profile für alle Neueinstellungen nutzten - vom Vizepräsidenten bis zum Gepäckabfertiger. Herb Kelleher, Geschäftsführer von Southwest Airlines bis 2001, wurde auf einer der ersten Anzeigen für das Produkt abgebildet. 1986 trennten sich Ross und Rodger.
Rodger begann den Namen „LAB-Profile“ als Abkürzung von „Language and Behaviour Profile“ (Sprach- und Verhaltensprofil) zu verwenden. Das Modell der Metaprogramme wurde in verschiedenen Büchern veröffentlicht, so in „Time Line: NLP- Konzepte zur Grundstruktur der Persönlichkeit“ von Tad James und Wyatt Woodsmall (1987) sowie in dem Bestseller „Grenzenlose Energie - Das Power Prinzip. Wie Sie Ihre persönlichen Schwächen in positive Energie verwandeln“ von Anthony Robbins u.a. (1986), der Metaprogramme maßgeblich ins öffentliche Bewusstsein brachte.
Heute werden Metaprogramme weltweit in vielen Unternehmen geschult und angewendet (inclusive den meisten NLP-Ausbildungs-Instituten), weit über den engen Kreis der zertifizierten LAB-Profile-Professional hinaus. Die wenigsten jedoch nutzen sie mit der erforderlichen Kompetenz und Konsequenz, die in den LAB-Profile-Zertifikats-Ausbildungen vermittelt wird und dem LAB-Profile zu Grunde liegt..
1987 erhielt PNL-REPERE, ein Institut, das von Brian van der Horst mitbegründet wurde, die Lizenz, Rodgers Handbuch zu nutzen und das LAB Profil in Europa anzuwenden. Leider versäumte es PNL-REPERE, das LAB-Profil über seinen französischen Heimatmarkt hinaus weiter zu verbreiten, was letztlich zum Verlust der exklusiven Lizenz für das Training des LAB-Profils führte. Brian van der Horst reiste aus den USA ein, da PNL- REPERE Übersetzer brauchte. Shelle Rose Charvet, damals Studentin am PNL-REPERE- Institut, trug zu den Übersetzungen bei.
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